Mediation... die clevere Alternative

Wirtschaftsmediation
Die spezifische Methodik der Mediation eröffnet den Konfliktparteien die Möglichkeit, mit Hilfe eines professionellen, neutralen Vermittlers (Mediator) an einer einvernehmlichen Konfliktlösung zu arbeiten. Der Mediator unterstützt die Parteien darin, eigenverantwortlich Einigungsoptionen zu klären und hieraus eine Vereinbarung zu treffen, die den Interessen aller Konfliktbeteiligten gerecht wird (Gewinner-Gewinner-Lösung).

In Anlehnung an das Harvard-Konzept verläuft eine Mediation in 5 Phasen:

1. Auftragsklärung
2. Konfliktdarstellung und Themensammlung
3. Klärung und Trennung von Positionen und Interessen
4. Sammlung und Bewertung von Lösungsoptionen
5. Abschlussvereinbarung

Das Güteverfahren vor einer staatlich anerkannten Gütestelle bietet den notwendigen verfahrensrechtlichen Rahmen für eine kostengünstige, nachhaltige und juristisch tragfähige Konfliktbeilegung. Aus einer Vergleichsvereinbarung, die im Rahmen eines Güteverfahrens getroffen wird (Gütestellenvergleich), kann wie aus einem Gerichtsurteil die Zwangsvollstreckung veranlasst werden, § 794 Abs. 1 Nr. 1 ZPO. Unsere Kanzlei für Wirtschaftsmediation ist Ihr kompetenter Ansprechpartner für die Durchführung von Mediations- und Güteverfahren. Wir begleiten und organisieren für Sie Vergleichsverhandlungen - deutschlandweit an dem Ort, der Ihnen und Ihrem Konflikt nahe liegt.

Die außergerichtliche Alternative

Das Informationszeitalter ist geprägt von komplexen Kommunikationsabläufen. Insbesondere im wirtschaftlichen Kontext treffen unterschiedlichste Interessen aufeinander. Konflikte haben mit zunehmender Eskalationsstufe negative Auswirkungen auf Menschen, Prozesse und deren Resultate.

Ein streitiges Verfahren vor Gericht ist dann empfehlenswert, wenn der Kläger aufgrund einer eindeutigen Rechtslage seinen Anspruch gegen die Interessen des Beklagten durchsetzen kann und die Vorteile einer Rechtsdurchsetzung auch langfristig gegenüber deren Nachteilen überwiegen. Eine derartig eindeutige Rechtslage ist in der Praxis allerdings eher selten anzutreffen. Richterliche Urteile basieren auf der Anwendung geltenden Rechtes und einer Abwägung im Einzelfall. Letztlich wird durch ein Urteil eine Rechtssache entschieden und nicht der ursächliche Konflikt gelöst.

Immer mehr Gerichtsverfahren enden mit einem Vergleich statt mit einem Urteil. Ökonomisch betrachtet ist dies wenig sinnvoll, wenn eine Einigung auch außergerichtlich möglich ist und durch die Gerichtsgebühren unnötig hohe Kosten verursacht werden. Ein Rechtsstreit bindet viel Zeit und Geld und führt meist zu einem Ende langjähriger persönlicher oder wirtschaftlicher Beziehungen. Moderne Methoden des Konfliktmanagements bieten die Chance, Einigungsoptionen frühzeitig auszuloten und Streitigkeiten auf außergerichtlichem Wege schnell, kostengünstig und diskret beizulegen.