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Vollstreckbarkeit des Gütestellenvergleiches

Das Güteverfahren wird auf Antrag von wenigstens einer Partei eingeleitet. Gemäß § 204 Abs. 1 Nr. 4 BGB hemmt die Einreichung eines Güteantrages die Verjährung Ihrer Ansprüche und gibt Ihnen die Möglichkeit, im Rahmen von Vergleichsverhandlungen eine vertrauliche, zügige und kostengünstige außergerichtliche Einigung mit dem Anspruchsgegner zu erarbeiten.

Kommt es zu einem Vergleich, wird dieser von der Gütestelle in einem schriftlichen Vertrag dokumentiert, aus dem Sie wie aus einem Gerichtsurteil die Zwangsvollstreckung veranlassen können, § 794 Abs. 1 Nr. 1 ZPO.

Drohende Verjährung von Forderungen zum Jahresende

Ein Antrag auf Durchführung eines Güteverfahrens vor einer staatlich anerkannten Gütestelle hemmt schnell und zuverlässig die Verjährung (§ 204 Abs. 1 Nr. 4 BGB) und gibt Gläubigern und Schuldnern ausreichend Zeit, um im Rahmen von professionell geführten und streng vertraulichen Vergleichsverhandlungen außergerichtliche Einigungsoptionen zu klären.

Im Falle des Scheiterns des Güteverfahrens bleibt es bei der kostengünstigen Verjährungshemmung des Güteantrages und der Gläubiger gewinnt gemäß § 204 Abs. 2 S. 1 BGB sechs Monate Zeit für die Vorbereitung einer Klage.

Güteverfahren - Chance für Opfer von Kapitalanalagebetrug

Unsere staatlich anerkannte Gütestelle bietet Anlegern, die Ihre Rechte gegenüber Vermittlern, Initiatoren, Prospektverantwortlichen etc. durchsetzen wollen die Möglichkeit, mit einem Güteantrag nach § 204 Abs. 1 Nr. 4 BGB schnell und unkompliziert die Verjährung zu hemmen und zugleich den Versuch zu unternehmen, eine außergerichtliche Einigung ohne großes Kostenrisiko herbeizuführen.

Eröffnung des Mediations-Blogs

In Zukunft werden hier im Blog aktuelle Informationen rund um die Themen Mediation, Güteverfahren und Konfliktmanagement veröffentlicht.